Alte Ansichten Gosautal

Römisch-Katholische Kirche mit Haus der Kreuzschwestern, ein Fachwerkbau mit Türmchen.
Erbaut wurde die heutige Kirche in den Jahren 1500 bis 1507. Die Sebastians - Kirche gehört neben dem Sebastiansaltar in der Pfarrkirche Hallstatt zum Sebastianskult in Österreich.
Das Langhaus ist einschiffig und vierjochig und ist geostet, der Kirchturm auf der nördlichen Kirchenseite hat einen aufgesetzten Spitzhelm. Das gotische Westportal wird durch drei plastische Reliefköpfe verziert. Die Ausstattung ist neugotisch, auf dem barocken Hochaltar steht eine barocke Figur des heiligen Sebastian; 2.Viertel des 18.Jhdts.

Pfarrer: Jakob Hammerl - ein treuer Gosauer seit knapp 60 Jahren.

Evangelische Kirche zu Gosau
mit der heutigen Kirchenstrasse.

Der Bau der evangelischen Pfarrkirche wurde im neugotischen Stil ausgeführt und im Jahre 1869 fertiggestellt. Die Kirche ist, wie auch die Katholische Pfarrkirche, geostet. Der Altar und die Gebetsausrichtung zeigen nach Osten, dem Orient, dem Sonnenaufgang zu, mit westlichem Portal.
Der Kirchturm, mit aufgesetztem Spitzhelm hingegen, steht auf der südlichen Kirchenseite.

Pfarrerin: Esther Scheuchl, kam 2015 als Pfarrerin nach Gosau (Esther: persisch, hebräisch: die Strahlende, die Sternträgerin, der Stern)

Gasthof und Pension Gosauschmied

Aus einer Erzählung aus dem 19 Jahrhundert lesen wir: 
Dann hören wir aus der Ferne den Schlag der Hämmer, und wenn wir näher treten, sehen wir rauchgeschwärzte Gestalten, die unter dem Tor die Esse schüren oder das zischende Eisen in der Glut verkühlen. Aus dem Kamin sprühen Rauch und Funken, die Tannen reichen fast bis auf die Schwelle des alten Hauses, und das alles stimmt so wunderbar zusammen mit dem einsam kühlen Grunde, dass es uns ist, als sei ein Märchen lebendig geworden, wie wir es aus unseren Kindertagen noch im Herzen haben. Auch die kleine Stube mit ihrer hölzernen Wand und den braunen Gestalten, die hier am Tische kauern, ist ein altes urwüchsiges Bild der Berge. Da fallen jene kernig-rauhen Worte, die das Erbgut jenes Stammes sind; der Wald und die Jagd, der reißende Bach und die rauschenden Wälder. Wir sitzen neben ihnen nieder und teilen den kühlen Trunk.

Ausgangspunkt Gosauschmied

Aufstieg zum Gosausee.
Die kaum einstündige Wanderung über die neue prächtige Forststraße ist jedermann bestens zu empfehlen. Die breite Straße ist durchaus fahrbar, doch ist das Fahren auf ihr verboten. Die Straße beginnt gleich hinter dem Gasthof für wenige Minuten steil ansteigend, bis der nahe Einschnitt erreicht ist, dann zieht sie in großem Bogen an den Südhängen gegen Westen durch den noch weiten Talkessel. Dieser ist in einen Stausee umgewandelt worden, von welchem das beim Gosauschmied neu errichtete E-Werk gespeist wird. Bald gelangen wir an dem jenseits des Baches gelegenen oberen E-Werk vorbei; in dem sich verengenden Tal beginnt die Fahrstraße mählich wieder anzusteigen. Nach etwa halbstündiger Wanderung erblicken wir im Hintergrund die Donnerkogeln mit ihrem prallen Aufbau

aus Dachsteingebirge von Radio-Radiis

Weiter nun durch Wald, 

anfänglich noch hoch über der Sohle des tief ein -

geschnittenen Bachbettes, immer im Sinne des Anstiegs des rechten Ufers, talein an mehreren Talsperren vorbei, über die der Gosaubach tosend herabstürzt. Immer prächtiger wird der Anblick der Donnerkogeln und der benachbarten Gipfel des Gosaukammes. In stetem sanften Ansteigen zieht der Weg nunmehr hart am Bach entlang, übersetzt ihn und führt steiler ansteigend, zuletzt mit einer starken Wendung nach Süden dem Ufer des Gosausees zu, das man an seinem nordwestlichen Ende, nahe der sogenannten Klausstube erreicht, mit der nahegelegenen Restauration mit herzhaftem Imbiß.
Radio-Radiis

MD

Eine maximal dynamische Baufirma auf der portugiesischen Insel Porto Santo.

Eine Firmawerbung auf der Lastwagentüre erheiterte mich nach einem Strandbesuch, tief in Gedanken über unseren überlaufenen Gosausee versunken.
Aufgenommen auf der Insel Porto Santo - Nebeninsel von Madeira.                Foto: Egger  -  09/2018

Über den Bergpass Gschütt

kommen wir in das hochgelegene, etwa vier Wegstunden lange Alpenthal, welches der wilde Gosaubach durchtoset, und einzeln liegende Höfe, von fleißigen Protestanten bewohnt, die sie recht traulich und heimelig machen. 
Aus "Die malerischen und romantischen Donauländer" - aus dem Jahre 1887.

Auf dem Bild kann man links die Sattelmühle erkennen, im Vordergrund Schmiedbauern.
Im Vordergrund unten: s'Kirawegl

Hauptstraße durch das Gosautal.

Veitn-Aschl - im Hintergrund der Zoashof.